Inhaber Steffen Schönbrunn
Am 21. November 1946 gründeten Max und sein Cousin Albert Nußbaum die Firma. Damals wurden aus Gründen der Nachkriegszeit nicht nur Kühler repariert, sondern aus alten Rohrbetten der hiesigen Garnison Auspuffanlagen hergestellt und auch so mancher alter Kochtopf gelötet. Nach Gründung der DDR beschloss Albert Nußbaum mit seiner Familie nach Osterode in den Harz zu ziehen und dort einen Kühlerbetrieb zu eröffnen. So führte Max Nußbaum den Betrieb in Bad Langensalza allein weiter. Die ersten Lehrlinge wurden ab 1952 ausgebildet. Insgesamt erlernten den Beruf des Kühlerbauers 18 Lehrlinge. K.-H. Schönbrunn, als Pflegesohn, begann am 1. September 1966 die Lehre. Das Meisterstudium beendete er am 24.05.1974. Den Betrieb übernahm K.-H. Schönbrunn am 01.April 1975. Von da war unsere Betriebsbezeichnung Kühler-Nußbaum, Inh. K.-H. Schönbrunn. Arbeit gab es genügend, oftmals nicht zu schaffen. Dies lag sicher an der wirtschaftlichen Situation in der DDR. Wir beschäftigten fast immer 5-6 Mitarbeiter. Heute sind es noch 4 Vollzeitkräfte eine Teilzeitkraft und zusätzlich in den Sommermonaten 1 Vollzeitkraft. Darunter meine Frau, sowie unser Sohn, der am 01.Februar 1996 in den Betrieb kam und warscheinlich mein Nachfolger wird, dann in dritter Generation. 1992 eröffneten wir eine Niederlassung in Prettin/Elbe. Nach der Wende gab es Höhen und Tiefen, wie sicherlich in fast jeder Firma. Das lag hauptsächlich an der Marktwirtschaft, mit der wir uns erst auseinander setzen mussten. Wir haben uns dieser Aufgabe gestellt und der beste Beweis sind unsere alten und neuen Kunden. Unseren Anspruch „Vorsprung durch Spezialisierung“ wollen wir jeden Tag erreichen. Dieses geht schon bis in die 30iger- und 40iger Jahre zurück, wo die Vorfahren in Breslau eine Kühlerfabrik besaßen.